OEM teile für DR, Motorinstandsetzer

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heik
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OEM teile für DR, Motorinstandsetzer

Beitrag von heik » 16.02.2021 07:23

Hallo Leute......
War hier vor längerer Zeit schon mal aktiv und habe jetzt mal ein paar Fragen an Euch..
Bin grad dabei meine gute alte DR350 zu restaurieren.
Fahrwerk ,Elektrik und Drumherum is alles kein größeres Problem.
Bin jetzt am Motor..
-Kolben neu, honen
-Steuerkette,Kettenschienen neu
-Event. Pleul , Kurbelwelle .......

Könnt Ihr mir einen Tip geben , wo Ihr gute Erfahrungen mit Teilebestellungen gemacht habt? (OEMteile,Steuerkette,Kolben,Pleul,Dichtungen usw)

Außerdem möchte ich noch einen zweiten Zylinderkopf überholen, da müßte alles gemacht werden....
Gibts noch Nockenwellen/Kipphebel?
Nockenwellenlager müßten aufgeschweißt/ gebohrt werden-das leidige DR-problem.......
Könnt Ihr mir dazu einen Motoreninstandsetzer empfehlen, der das gut hinkriegt? Nicht den mit den 3 Buchstaben........
Hab bissl gegoogelt.... Scheuerlein, Großewächter....???

Freu mich auf Eure Auskunft.. :bier:

Mfg Heik

blechbieger
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Re: OEM teile für DR, Motorinstandsetzer

Beitrag von blechbieger » 21.02.2021 20:17

Hallo Heik,

die Teile gibts idR noch alle.
Theoretisch kannst du über jeden Suzuki-Motorradhändler auch deine Originalteile beziehen.
Online gehts z.B. bei Suzuki Laux, cmsl parts, bike-parts-suz und anderen.

Preislich lohnt es sich manchmal die einzelnen Teile zu vergleichen, tlw. gibts da deutlich Preisschwankungen.

Anderes Thema ist die eingelaufene Lagergasse der Nockenwelle vom Zylinderkopf.
Soweit ich weiss bietet das keiner "in Serie" an wenns gut gemacht sein soll.
Sowas geht wirtschaftlich auch kaum (leider ist es unterm Strich immer noch deutlich billiger
ein kpl. Ersatzkopf/-motor/-motorrad zu kaufen)

Die maschinentechnische Bearbeitung ist nämlich nicht ganz ohne, wenns wie Original werden soll.
Fräsen, Aufschweissen, aufspannen, einrichten, bearbeiten, vermessen etc.
ist nicht mal eben von der Schlosserei ums Eck gemacht!
Man benötigt spezielle Auspannlehren und Bohrwerkzeuge vom Fachwissen mal ganz abgesehen.

Ich würde das auch mit einem guten Motoreninstandsetzer sehr explizit besprechen wollen was er exakt macht.
Bin leider in letzter Zeit ziemlich entäuscht worden was qualitativ hochwertig be/versprochen und später geliefert wurde.

Alternativ wäre evtl. (bei verhältnismässig geringem Lagerstellenschäden) eine Beschichtung
wie sie bei modernen Kolben auf dem Kolbenhemd ist.
Also nicht die Einlaufbeschichtung sondern eine dauerhafte Lagerschicht.
Die "üblichen" Kolbenbeschichter bieten sowas (tlw. auf Nachfrage) auch an.
Obs gut geht/was es kostet...k.A.? Theoretisch jedenfalls etwas günstiger als aufschweißen, auspindeln etc.
Allerdings wollen die auch idR. Vorgaben welches Laufspiel man haben möchte.

Musste ich zum Glück bisher nie selbst ausprobieren, langsam wird das Material aber knapp...mal sehen.

Hoffe das hilft dir ein bisschen weiter.
blechbieger

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