Tank richtig einlagern

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Dieter M.
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Tank richtig einlagern

Beitrag von Dieter M. » 23.07.2018 21:11

Guten Tag werte Foren-Gemeinde. Ich möchte hier mal am Beispiel von Tanks für die Yamaha TW 125 zeigen wie ich diese eingelagert habe. Die Grundkonstruktion der Holzständer ist denke ich auch auf viele andere Tanks übertragbar.

Wie mancher vielleicht schon gelesen hat habe ich mir ja für meine TW zwei weitere, andersfarbige Tank besorgt.

Da ich jedoch immer nur einen Tank auf der TW fahren kann stellte sich mir die Frage wie ich die Tanks langfristig gut und sicher einlagern kann. Zielsetzung war: Kein Druck auf den Benzinhahn ausüben - und minimaler Kostenaufwand.

Bei letzteren kam mir natürlich der Umstand zu Gute eine gut ausgestattete Holzwerkstatt mein Eigen nennen zu dürfen. Müsste man die erforderlichen Materialen kaufen liegen die Kosten pro Lagerbock bei ca. 7 €

Die Bilder denke ich sind selbst erklärend. Den Zapfen oben an der runden Stütze habe ich auf der Drehbank abgedreht - mit genügend "Spiel" in der Bohrung der Tankhalterung. Holz quillt auf wenn es Feuchtigkeit aufnimmt.

Um auch einer eventuell auftretenden Undichtheit vorzubeugen kommen die Halter samt Tanks noch eine große, treibstoff-feste Kunststoffwanne.

Die Tanks liegen sicher und fest auf den Ständer - Benzinhahn ist frei.
SAM_9125.JPG
SAM_9123.JPG
SAM_9124.JPG

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Dieter M.
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Re: Tank richtig einlagern

Beitrag von Dieter M. » 23.07.2018 21:12

SAM_9128.JPG
SAM_9127.JPG
SAM_9126.JPG
Selbstverständlich sind die Tanks bis oben hin mit Kraftstoff gefüllt.

derMarkus
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Re: Tank richtig einlagern

Beitrag von derMarkus » 23.07.2018 23:13

Dieter M. hat geschrieben:
23.07.2018 21:12
Selbstverständlich sind die Tanks bis oben hin mit Kraftstoff gefüllt.
Immer diese Rostangst, die einzigen von innen verrosteten Tanks die ich gesehen habe, waren von Maschinen die Jahre im Regen oder im sehr feuchten Schuppen/Keller/Garage standen. Teil oder ungefüllte Tanks die teilweise Jahrzehnte in irgendwelchen Kellern oder Garagen lagen waren immer innen rostfrei. Das bestätigen auch die Erfahrungen von anderen.
Ich würde nie volle Tanks einlagern um ein unnötiges ausdunsten nicht so gesunder Bestandteile zu vermeiden, ausserdem wird der Sprit nicht gerade besser, zumindest wenn er Jahre da drinnen steht.
Ansonsten schönes Gestell, was ein Kratzerfreies lagern ermöglicht. Gute Idee.

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Dieter M.
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Re: Tank richtig einlagern

Beitrag von Dieter M. » 24.07.2018 08:50

Immer diese Rostangst
Als Angst würde ich das nicht bezeichnen, eher als einfache Vorbeugemaßnahme, die aus einer noch einfacheren Rechnung resultiert. Letzt-endlich kommt mir eine Tankfüllung wesentlich billiger und spart sehr viel Zeit als wenn ich später einen Tank innen entrosten müsste.
Ich würde nie volle Tanks einlagern um ein unnötiges ausdunsten nicht so gesunder Bestandteile zu vermeiden, ausserdem wird der Sprit nicht gerade besser, zumindest wenn er Jahre da drinnen steht.
Dort wo die Tanks eingelagert sind wird nicht gearbeitet - auch ist dort gut belüftet.

Das der Sprit nach Jahren nicht mehr gefahren wird ist klar - der dient dann weiterhin zum Einlagern - oder als Reinigungsmedium.

, was ein Kratzerfreies lagern ermöglicht. Gute Idee.
Danke.

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Re: Tank richtig einlagern

Beitrag von Dieter M. » 24.07.2018 17:48

So, hier nochmal ein Tankständerhalter ( ? ) für den Tank einer Yamaha DT 175 MX - ebenfalls möglichst einfach, aber robust konstruiert.
SAM_9131.JPG
SAM_9133.JPG
SAM_9132.JPG
Zuletzt geändert von Dieter M. am 24.07.2018 17:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Tank richtig einlagern

Beitrag von Dieter M. » 24.07.2018 17:48

SAM_9134.JPG
Demnächst zeige ich hier so ein Teil für den Tank einer DR 350. Diesen Halter möchte ich aber wenn es geht noch einfacher gestalten...muß mir nur noch Gedanken machen wie...

derMarkus
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Re: Tank richtig einlagern

Beitrag von derMarkus » 24.07.2018 23:25

Der alte Sprit kann aber auch anfangen, wie soll ich es nennen, auszuharzen?
Dann hat man das Zeug im Benzinhahnfilter irgendwann.
Ich würd ein paar Mililiter mittelviskoses Öl nehmen, rein, paar mal rumdrehen und man kann sich sicher sein, dass da die nächsten Jahre nichts passiert. Das Öl kann man ruhig drin lassen, wenn man irgendwann wieder tankt.
Bei dem hellen Tank sieht man übrigens eine bräunliche Fläche seitlich innen von unten an der typischen Stelle.
Durchrosten taten die aber früher alle unten von außen da wo sich das Regenwasser sammelte am Knick.

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Re: Tank richtig einlagern

Beitrag von Dieter M. » 25.07.2018 03:21

Bei dem hellen Tank sieht man übrigens eine bräunliche Fläche seitlich innen von unten an der typischen Stelle.
Durchrosten taten die aber früher alle unten von außen da wo sich das Regenwasser sammelte am Knick.
Flugrost - der Tank ist und war dicht - ist ja derzeit befüllt.....wenn er undicht wäre, würde ich das merken. :good:
Zum ausharzen: Möglich, konnte ich noch nicht feststellen. Hab schon vor drei oder vier Jahren Sprit in Gläsern zu Testzwecken eingelagert, auch über den Winter - nichts feststellbar.

Wenn der Tank seine bevorstehende Aufgabe erfüllt hat wird er chemisch entlackt und entrostet - und dann neu lackiert.

dmc179
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Re: Tank richtig einlagern

Beitrag von dmc179 » 11.08.2018 11:14

Tankhalter :rolleyes:
Einfach beim Einmotten Tank vollmachen und schauen dass die Maschine ein Dach überm Kopf hat und nicht dauerhaft in extremen Minusgraden untergebracht wird. Alle weiteren Maßnahmen sind sicher nett, aber weder notwendig + eher was für Leute mit zu viel Zeit :P

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Re: Tank richtig einlagern

Beitrag von Dieter M. » 11.08.2018 11:23

Alle weiteren Maßnahmen sind sicher nett, aber weder notwendig + eher was für Leute mit zu viel Zeit :P
oder etwas für Leute mir Ordnungssinn und ein Gefühl für ordentliche Lagerhaltung ;)
Tankhalter :rolleyes:
Einfach beim Einmotten Tank vollmachen und schauen dass die Maschine ein Dach überm Kopf...
Wie willst du zwei Ersatztanks plus den Originaltank auf EINER Maschine befestigen? :rolleyes:

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