TM 36

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buddy
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Beitrag von buddy » 16.08.2014 23:39

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Uwe
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Beitrag von Uwe » 17.08.2014 11:21

Ich hatte das Problem auch bei meinem Tm 36 und hab es damit in Griff bekommen die Beschleunigerpumpe so weit zu gedreht das sie fast keine funktion hatte. Also oben die Madenschraube ganz rein und die Kreuszschlitzschraube am Hebel auch. Die Schraube am Hebel ist für den ersten Teil beim Gasgeben sozusagen und die Madenschraube für wenn der Gasschieber weiter geöffnet ist.
Wichtig ist auch das die Pumendüse gegen die Nadel spritz und nicht gleich nach vorne rein.
Ist halt mit dem TM36 und der DR nicht immer ganz einfach beim einstellen da jede DR ihr eigenleben entwickelt hat ;-) Also eine standart einstellung gibt es da "fast" nicht, nur so eine " so läuft sie und darauf kann man aufbauen und feinabstimmen.
Gruß Uwe

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buddy
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Beitrag von buddy » 17.08.2014 17:14

Zitat BOX_SELECT   BOX_EXPANDCODEBOX_DIV_END-->Ich hatte das Problem auch bei meinem Tm 36 und hab es damit in Griff bekommen die Beschleunigerpumpe so weit zu gedreht das sie fast keine funktion hatte. Also oben die Madenschraube ganz rein und die Kreuszschlitzschraube am Hebel auch.  Die Schraube am Hebel ist für den ersten Teil beim Gasgeben sozusagen und die Madenschraube für wenn der Gasschieber weiter geöffnet ist.
Wichtig ist auch das die Pumendüse gegen die Nadel spritz und nicht gleich nach vorne rein.
Kann man das auch im ausgebauten Zustand prüfen oder muss ich Luftfilterkasten hinten wegbauen und sie dann laufen lassen?

Was bringt das überhaupt, wenn du die Beschleunigerpumpe quasi sowieso außer Betrieb gesetzt hast?

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Uwe
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Beitrag von Uwe » 18.08.2014 15:25

Der TM36 bringt schon desshalb Vorteile da er 3mm größer im querschnitt. Dann hat er auch noch weniger Strömungswiederstand wegen der fehlenden Drosseklappe. Außerdem hängt der Gasschieber dierekt am Gaszug und nicht wie im serienzustand durch unterdruck gesteuert was im Offroad für verschlucken sorgt.
Die Beschleunigerpumpe ist ja eigentlich nur dafür da, den fehlenden Sprit beim ersten gasgeben rein zu spritzen da er ansonsten konstruktionsbedingt dort immer zu mager laufen würde.
Je nach Veränderung am Motor, Ansaugtrack oder Luftfilterkasten kann es sein das sie aber am anfang eh schon recht fett läuft und durch die Beschleunigerpumpe dann überfetten würde also sich kurz verschluckt weil zu viel Sprit kommt. Öffnet man weiter oder hält das Vollgas wird der überschüssige Sprit ja dann irgendwann optimal verbrannt ( quasi wie ein turbo effekt).
Da ich nur Kartbahn gefahren bin ( Supermoto) hatte ich nur 2 Stellungen an meinem Gassgriff also voll oder Standgas ;) Also ständig abbremsen und dann wieder voll hochbeschleunigen ohne groß mit viertel oder halbgas zu fahren wo die Beschleunigerpumpe arbeitet. Als die Beschleunigerpumpe normal eingestellt war hatte ich also immer zu viel Sprit und der verbannte nicht vollständig da ich als sie gerade richtig hochdrehte schon wieder bremsen musste.
Daher kenne ich den Effekt mit dem Ruck.

Also einfach mal ausprobieren ob es ohne Pumpe besser läuft.

Ob die Düse richtige Richtung spritzt kann man am besten bei ausgebauten Vergaser testen. Aber unbedingt Schutzbrille aufsetzen, Benzin brennt ganz schön im Auge. :(
Einfach in die Öffnung schauen, gasgeben und dann sieht man wohin es spritzt.
Gruß Uwe

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Beitrag von buddy » 19.08.2014 01:01

Danke für die ausführliche Beschreibung.
Ich werde es testen und berichten.

Wobei ich mit der Beschleunigerpumpe als Ursache trotzdem noch recht spektisch bin, da der Ruck wie gesagt sofort auf dem ersten Milimeter beim Gasgeben kommt, selbst wenn ich das Gas nicht weiter aufmache. Dabei wird die Stange, die die Beschleunigerpumpe betätigt, überhaupt nicht angetastet...es sollte also aus der Düse auch noch überhaupt kein Sprit kommen. :huh:

Was mir noch aufgefallen ist, nachdem ich mal meine feinfühlige Seite walten habe lassen :P :
Wenn ich den Gaszug bei ausgeschaltetem Motor betätige ist er komplett freigängig. Bei laufendem Motor kommt es mir so vor, als würde er auf dem ersten Milimeter ganz leicht hängen.
Am Gaszug kann es ja somit eigentlich nicht liegen.
Besteht die Möglichkeit, dass z.B. der Schieber minimal hängen bleiben kann? Wenn der Motor läuft wirkt ja durch den Luftstrom auch eine gewissen Querbelastung drauf.
Ist jetzt nur so eine Idee, die mir spontan in den Sinn kam.

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Beitrag von sinus » 27.08.2014 14:53

Seit ich die Vorspannung der Schieberfeder auf die leichteste Stufe umgehängt habe, habe ich einen ähnlichen Effekt. Außerdem geht der Schieber unwillig das letzte kleine Stück runter, besonders nicht, wenn alles schlammig ist.

Ich werde wohl die Vorspannung wieder erhöhen müssen.
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Beitrag von buddy » 27.08.2014 16:20

Habe gerade den Vergaser mal rausgebaut....

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Düse von Beschleunigerpumpe hat paar mm neben Nadel gespritzt - habe ich jetzt mal auf Nadel gestellt.

Ansaugstutzen (Verbindung zw. Lufi-Kasten und Vergaser) hat ca. 1cm langen Riss - nicht nur oberflächlich, sondern bis innen durch. Habe bei laufendem Motor mal Bremsenreiniger draufgesprüht bezgl. Falschluft, aber komischerweise hat sich die Drehzahl nicht geändert. Werde erstmal provisorisch reparieren und irgendwann mal einen neuen besorgen.

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Beitrag von Dumbo 2004 » 27.08.2014 17:44

Hast Du verschiedene Hauptdüsen zum testen?
Wenn ja, würde ich mal ´ne 130er probieren.
Leerlaufdüse ist bei mir auch 17,5.
Bis dann dann
Dumbo


Der, der mit Hajo´s Hillclimb-Bitch
den Hillclimb 2006 in Dreckenach gewonnen hat, ihn sich 2008 erneut erkämpft hat, 2009 wieder die größte Weite erziehlt hat, von dem Damenteam überrollt wurde, und somit den Pechvogel des Wochenendes errungen hat

http://www.irish-setter-vom-wispertal.de

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Beitrag von buddy » 28.08.2014 11:37

Andere Düsen zum Testen habe ich leider nicht.

Bei einer kurzen Probefahrt gestern hatte ich das Problem, dass sie beim Anfahren häufig unwillig Gas angenommen und teils auch aus gegangen ist. Da die Beschleunigerpumpe nun auf die Nadel spritzt und sich der Sprit damit deutlich besser zerstäubt, vermute ich mal, dass sie einfach absäuft.

Als nächsten Schritt werden ich nun mal die BP außer Kraft setzten.

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Beitrag von buddy » 28.08.2014 17:11

Also ohne BP gehts net....
Sobald man etwas schneller das Gas aufmacht genehmigt sie sich erstmal eine Gedenksekunde - durch das plötzliche Abmagern auch verständlich.

Nachdem ich heute gerade bissl hin- und hergeschraubt habe und nun fast wieder bei der Ausgangseinstellung bin, ist das Phänomen, dass sie beim Anfahren teilw. ausgeht, auch wieder weg.
Misteriös :huh:


Meine Vermutung zum ursprünglichen Problem mit dem "Ruck":
Wenn die BP betätigt wurde und ich das Gas danach komplett zu machen und dann wieder öffne, läuft sie im ersten Moment zu fett (noch vom vorher eingespritzten Sprit). Als die BP kurzzeitig außer Betrieb war, war der Ruck deutlich schwächer.

Das Dumme an der BP ist leider, dass sie nicht nur beim schnellen Gasaufreißen einspritzt, sondern eben auch beim langsamen Gas öffnen. Man kann nicht ohne sie, aber mit ihr geht es auch nicht 100%ig.
Da ich eben auch z.B. Kartbahn fahre, ist der starke Ruck alles andere als akzeptabel.

Auch wenn sie mit dem Flachschieber echt gut geht, bin ich nun kurz davor den originalen Vergaser wieder einzubauen. Damit läuft sie wenigstens einwandfrei.

Meine einzige Idee wäre jetzt noch eine kleinere Leerlaufdüse zu testen. Könnte das helfen?

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