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Re: Kompression bei Big Bore

Verfasst: 29.06.2018 10:17
von el_lobo
Leininger Bandit hat geschrieben:
24.06.2018 08:57
... das Thema interessiert mich auch brennend.
Ist das mit der zu hohen Kompression bei allen Big-Bore-Sätzen so? ...
Da hilft nur messen und rechnen! :rolleyes:
Mit den hier weiter vorn verlinkten Onlinerechnern eigentlich kein Problem ... ;)

Hier noch ein Bild meiner 1,5mm Zylinderfußerhöhung, Alu mit der Stichsäge gesägt und handgefeilt! ;)
(das Dichtpapier ist nicht zu empfehlen, es musste durch Zylinderfussdichtungen aus Blech ersetzt werden.)

DSC_0059.JPG

Re: Kompression bei Big Bore

Verfasst: 29.06.2018 12:59
von Christian
Hättest ruhig zwei von den Dichtungen machen können...
Und gestern habe ich entdeckt, daß der vom Geppert Aufgebohrte vom Arno aus Berlin ist.
Ironie des Schicksals...


Ne Nonne geht zur Nutte und haut ihr den Duden...

Re: Kompression bei Big Bore

Verfasst: 29.06.2018 13:14
von el_lobo
Christian hat geschrieben:
29.06.2018 12:59
Hättest ruhig zwei von den Dichtungen machen können...
Und gestern habe ich entdeckt, daß der vom Geppert Aufgebohrte vom Arno aus Berlin ist.
Ironie des Schicksals...

Ne Nonne geht zur Nutte und haut ihr den Duden...
Hahaha :lol: :glotz:
Der Zylinder soll von mir sein ?!?! :huh:
Dann ist das der Zylinder mit der fetten Buchse, den ich mal gekauft, und dann doch nicht benutzt habe ...
Woher ist denn die Info ?!? Steht da was auf dem Zylinder geschrieben ?!


Die Nonne bekommt den Duden von der Nutte kreuzweise ...

Re: Kompression bei Big Bore

Verfasst: 29.06.2018 13:17
von Christian
Habe mich in meinem Postfach umgesehen und siehe da, da gibt es eine rege Konversation über den Ankauf des besagten Zylinders aus dem Tal der Bären.....

Re: Kompression bei Big Bore

Verfasst: 29.06.2018 17:27
von Christian
Wenn ich richtig gerechnet habe hast Du aktuell unter dem Zylinder eine Erhöhung um 2mm.
Davor waren es 2,5mm? Papier 2x0,5 plus 1,5alu...
Liege ich da richtig?
Habe die Kupferdichtung für oben angefangen und bei der Berechnung die Stärke der Originalen vergessen zu messen...Die fällt ja jetzt weg.


Ne Nonne hat von ner Nutte nen Duden und haut damit den Christian

Re: Kompression bei Big Bore

Verfasst: 30.06.2018 12:55
von el_lobo
Christian hat geschrieben:
29.06.2018 17:27
Wenn ich richtig gerechnet habe hast Du aktuell unter dem Zylinder eine Erhöhung um 2mm.
Davor waren es 2,5mm? Papier 2x0,5 plus 1,5alu...
Liege ich da richtig?
Habe die Kupferdichtung für oben angefangen und bei der Berechnung die Stärke der Originalen vergessen zu messen...Die fällt ja jetzt weg.
Die original Stahlblech Zylinderkopfdichtung ist ca. 0,6 mm dick (3 x 0,2 mm Blech), plus 0,2 mm Fußdichtung = 0,8 mm
Bei mir sind es jetzt 1,27 mm Kupfer-Kopfdichtung + 1,5 Aluplatte + 2 x 0,2 mm Fußdichtung = 3,17 mm
Daraus ergibt sich eine Erhöhung um 2,37 mm! (entspricht 15 qcm mehr Verdichtungsraum bei 90 mm Bohrung)
Allerdings wurden von meinem Zylinderkopf schon ca. 0,8 mm beim Planschleifen abgetragen ...
Da muss jeder seine eigene Rechnung machen! :post:

Re: Kompression bei Big Bore

Verfasst: 26.11.2018 12:46
von Leininger Bandit
Ich wollte mal eine Rückmeldung geben...
Den 440 ccm Satz habe ich mittlerweile montiert. Die Teile hatte ich mir komplett, also mit Dichtungen etc. von Procycle/USA bestellt. War dann bei der Ankunft nochmal fett Zoll draufgekommen. Den Zylinder hatte ich mir in einer kleinen Werkstatt in der Nähe aufbohren und anschließend die neue Buchse einziehen und Honen lassen. Auspressen der Buchse ging nicht. Sie hat einen Wulst und ist mit dem Alu vergossen. War nach Angabe meines Meisters eine Menge Arbeit. Dazu habe ich mir den Brennraum auf die größere Bohrung anpassen lassen. (Neuer Durchmesser angezeichnet und dann die Kanten angepasst.)
Der neue Kolben (JE) hat eine Vertiefung. Das gleicht die höhere Verdichtung schon aus. Das Gewicht ist exakt gleich mit dem Originalkolben.
Die Fußdichtung dürfte auch die gleiche Dicke gehabt haben. Bei der Montage hat die Steuerkette gerade so gelangt, war aber vorher auch schon wie neu, also Kettenspanner noch fast nicht ausgefahren.
Die kleine ist durch die Maßnahme zumindest in den unteren und mittleren Drehzahbereichen merklich erstarkt. Gegen Ende des Drehzalbereichs merke ich keine Verbesserung, kann aber auch Einbildung sein. War mir aber auch nicht wichtig.
Sie lässt sich genau so leicht ankicken wie zuvor. (Hat die Nockenwelle mit automatischer Dekompression, 94er Bj.)
Da mir aufgefallen ist, dass sie doch um einiges wärmer wird habe ich jetzt noch einen Ölkühler von der DR 650 montiert. Den hatte ich noch rumliegen. Ich fand nicht, dass er zu gross ist. Ich habe 2 Ringanschlüsse an den Ölleitungen getauscht und 2 Halter aus Alu angefertigt. Passt.
Gefahren habe ich sie mit dem Ölkühler noch nicht. Hoffentlich ist alles dicht.

Viele Grüße,

Michael L. :joman: